Unsere Welt verändert sich – schneller und immer schneller.

 
Bisher ist es unserem Landkreis gut gelungen, mit den Anforderungen Schritt zu halten. Nun rüsten wir uns für die Herausforderungen der Digitalisierung, des immer höher werdenden Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum und attraktiver Mobilität, dem Ausbau des Bildungsstandortes, den drängenden Fragen des Klimaschutzes, dem sozialen Zusammenhalt und der Integration. Unser Aktionsprogramm 2030 für den Landkreis Ebersberg soll die Verantwortlichen in der Politik und in allen gesellschaftlichen Kreisen auf dem Weg in die Zukunft leiten und begleiten. In einem breit angelegten Beteiligungsprozess unter Hinzuziehung von Expertinnen und Experten für alle Handlungsfelder haben wir uns ein Bild vom Jahr 2030 gemacht. Wie es sein könnte, wie es sein sollte, wie es wohl sein wird.
Vieles in diesem Bild ist vertraut, hat sich bewährt und hoffentlich bis dahin erhalten. Anderes wird sich geändert haben. Speziell in Bereichen wie Energieeffizienz und Erneuerbare Energien, bei der Nutzung der Breitbandtechnik oder im Gesundheitswesen wird sich im Lauf der Jahre viel tun. Beim Schutz der natürlichen Ressourcen, dem Erhalt der Artenvielfalt und speziell dem nachhaltigen Umgang mit unseren  Flächen dürfen wir nicht nachlassen. Wenn wir uns an den Leitlinien im Aktionsprogramm orientieren, werden wir sicher den richtigen Weg in die Zukunft finden. Das Aktionsprogramm wurde vom Kreistag einstimmig beschlossen. Es nimmt aber nicht nur die Verantwortlichen des Landkreises und der Gemeinden in die Pflicht. Allen Bürgerinnen und Bürgern sowie deren Organisationen, Vereinen und Unternehmen dient es als Orientierungsrahmen für künftige Entscheidungen. Alle sind eingeladen, sich gleichermaßen mit diesem Aktionsprogramm zu identifizieren und an der Umsetzung mitzuwirken. Wenn wir uns gemeinsam an die Umsetzung der ausgewählten Leitprojekte machen, werden wir gute Grundlagen für ein Gelingen des „Unternehmens Landkreis" legen.
Ich bedanke mich bei allen engagierten Menschen, die gemeinsam in vielen Stunden und mit Herzblut dieses Aktionsprogramm erarbeitet und beschlossen haben.

Robert Niedergesäß
Landrat